Ziel und Zweck des Verfahrens:
Entwicklung eines Klimaschutzkonzepts Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Überblick über das Verfahren:
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsvorhabens „KlimaPlanReali - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren – intensified“ wird an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ein hochschulweiter Transformationsprozesses in Richtung Klimaneutralität initiiert. Dazu werden in einem zweijährigen Transferprojekt an der BURG sowohl eine Status-Quo-Analyse (SQA) zur Klimawirkung der Hochschule als auch ein Hochschulklimarat (HKR) nach dem Format der Planungszelle umgesetzt.
Erstmals wird ein Hochschulklimarat im Kontext einer Kunsthochschule erprobt. An vier Terminen im Wintersemester 2026 werden zufällig ausgewählte Personen aus allen Mitgliedergruppen der Hochschule zusammenkommen, um Maßnahmen zu entwickeln, die die Hochschule auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen. Der Fokus liegt auf den Themen Mobilität und Energie – Bereiche mit hohem Treibhausgas-Reduktionspotenzial, die alle Mitgliedergruppen der Hochschule betreffen.
Begleitet von einem breiten Programm an Lesungen, Workshops und Input-Vorträgen wird das Thema Nachhaltigkeit in seiner Tiefe durchdrungen und ein Raum für Veränderung geschaffen.
Die Mitglieder des Hochschulklimarats werden je Statusgruppe aus allen Hochschulangehörigen per Losverfahren ausgewählt. Dabei wird die anteilige Zusammensetzung der Personengruppen der Hochschule berücksichtigt und im Klimarat vertreten. Als größte Statusgruppe wird die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Studentinnen und Studenten bestehen, während die andere Hälfte zu gleichen Teilen aus Professorinnen und Professoren, künstlerischen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Werkstatt- und Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern besetzt wird. Es wird außerdem auf eine paritätische Geschlechterverteilung und eine anteilige Repräsentation der Fachbereiche Kunst und Design geachtet.
Ein externes Moderationsteam begleitet den Prozess und gewährleistet so die Neutralität des Hochschulklimarats und stellt Diskussionen auf Augenhöhe sicher.
Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
Hochschulklimaräte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hochschule Harz und HSA Anhalt
Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
keine Angabe