Ziel und Zweck des Verfahrens:
Erarbeitung von Vorschlägen, wie Verkehr, Erscheinungsbild und Gestaltung im Ottersberger Ortskern besser miteinander in Einklang gebracht werden können
Überblick über das Verfahren:
Der Ortskern Ottersbergs war Juni 2026 Thema eines Bürgerrates. Hierbei ging es um das Gebiet zwischen dem Kreisel an der Großen Straße und dem Busbahnhof am Brink - ein Abschnitt, der laut Verwaltung von vielen Menschen täglich genutzt wird und dessen Entwicklung für den gesamten Flecken eine zentrale Rolle spielt. Themen waren der Umbau des Busbahnhofs, die Verkehrsführung in der Grünen Straße und die Gestaltung des öffentlichen Raums.
Eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen des Gemeinderates sowie Bürgermeister Tim Willy Weber zusammegensetzt hatte, hatte seit August 2025 intensiv an der Vorbereitung gearbeitet. In ihren Sitzungen am 8. Oktober und 14. November wurden sowohl das Thema als auch der Ablauf für den neuen Bürgerrat abgestimmt.
Unter der Leitfrage "Wie kann die Aufenthaltsqualität im Kernort verbessert werden?" hat der Bürgerrat Vorschläge erarbeitet, wie Verkehr, Erscheinungsbild und Gestaltung besser miteinander in Einklang gebracht werden können. Dazu konnten Themen wie die Nutzung und Gestaltung von Plätzen, Aufenthaltsbereichen oder Wegen gehören.
Für den 14. März 2026 waren zunächst Anwohnerinnen und Anwohner sowie Interessierte zu offenen Beteiligungstreffen eingeladen. Es folgten themenspezifische Austausche mit Interessengruppen.
Am 5. und 6. Juni 2026 tagte dann der Bürgerrat selbst. Hierfür wurden im April 300 Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde ausgelost und eingeladen. 24 Eingeladene hatten sich für eine Teilnahme beworben.
Im August schließlich soll dann öffentliches Forum stattfinden, in dem die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden. Anschließend beginnen Verwaltung und Politik mit der Auswertung und möglichen Umsetzung der Vorschläge.
Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
- Offene Beteiligungstreffen
- Themenspezifische Austausche mit Interessengruppen
Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
keine Angabe