Ziel und Zweck des Verfahrens:
Die Nachbarschaftsgespräche geben Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, Bedarfe und Anregungen für das Quartier miteinander zu diskutieren und auf direktem Wege der Stadt mitzugeben.
Überblick über das Verfahren:
Rund 30 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sind am 30. April 2026 einer Einladung der Stadt Pforzheim gefolgt und haben sich darüber ausgetauscht, was ihnen an ihrem Stadtteil gefällt, wo es Verbesserungsbedarf gibt und welche Ideen sowie Lösungsansätze sie für Brötzingen sehen.
Am 7. Mai wird die Themen- und Ideensammlung vervollständigt, die Verwaltung gibt erste Rückmeldungen. Es sollen auch Projektsteckbriefe ausgearbeitet werden, damit die Gruppe entscheiden kann, wofür das von der Stadt bereitgestellte Projektbudget von 3.000 Euro verwenden werden soll.
Am 25. Juni findet ein großer Rundgang statt, an dem Oberbürgermeister Peter Boch und alle betroffen Ämter teilnehmen, dabei nochmals auf die wichtigsten genannten Themen vor Ort schauen und gemeinen Lösungen suchen. Hier erfolgt auch die Abstimmung über das Projektbudget.
Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
keine Angabe
Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
Nachbarschaftsgespräche wurden im Jahr 2017 vom Land Baden-Württemberg als ein neues Format der aufsuchenden Bürgerbeteiligung entwickelt und erprobt. Pforzheim wurde neben Mannheim und Freiburg als einer von drei Modellstandorten ausgewählt. Die Nachbarschaftsgespräche verfolgen das Prinzip des Zuhörens und Gehörtwerdens.