Ziel und Zweck des Verfahrens:
Entwicklung von Vorschlägen zur Frage, wie Mobilität in Karlsruhe gerecht, sicher und zuverlässig für alle Bevölkerungsgruppen gestaltet werden kann
Überblick über das Verfahren:
Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 23. Juni 2026 die Einsetzung eines Bürgerrates zum Thema Mobilität beschlossen. Dieser wird sich mit der Frage befassen, wie Mobilität gerecht, sicher und zuverlässig für alle Bevölkerungsgruppen gestaltet werden kann. Für die Besetzung des Bürgerrats werden rund 50 Bürgerinnen und Bürger repräsentativ über ein doppeltes Losverfahren ausgewählt. Die Ergebnisse sollen Anfang 2027 in Form eines Bürgergutachtens an den Gemeinderat übergeben werden.
Der Bürgerrat ist Teil des Zielbildes für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Karlsruhe 2040“. Darin ist verankert, dass die Fächerstadt in den kommenden Jahren folgende Eigenschaften weiter ausbauen möchte ausprägen möchte: gerecht und lebenswert, grün und innovativ, nachhaltig und resilient sowie demokratisch und gemeinschaftlich. Darüber hinaus formuliert das Zielbild für zentrale Themen der Stadtentwicklung –beispielsweise Wohnen, Klima, Innenstadt sowie Bildung und Soziales – Leitideen. Damit setzt das Zielbild Karlsruhe 2040 einen Orientierungsrahmen für die künftige Entwicklung der Stadt.
Breite Beteiligung auf dem Weg zum Zielbild
Das Besondere an dem Zielbild ist, dass es von Januar bis April 2026 in vielfältigen Beteiligungsformaten aus der Stadtgesellschaft heraus entwickelt wurde. Über 2.800 Online-Beiträge wurden eingereicht. Zudem brachten sich 120 per Losverfahren repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in einer zentralen Werkstatt ein. Begleitet wurde der Prozess durch ein „Trendlabor“ mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Karlsruhe, vier interdisziplinären Stakeholder-Werkstätten mit rund 130 Akteurinnen und Akteuren, Workshops der Verwaltung sowie einer Klausur des Gemeinderats, in der die Politik eigene Prioritäten setzte. Auch die Perspektiven der 12. Jugendkonferenz flossen in den Abgleich ein.
Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
- Online-Beteiligung
- Bürgerwerkstatt
- Trendlabor
- Stakeholder-Werkstätten
- Workshops der Verwaltung
- Klausur des Gemeinderates
- Jugendkonferenz
Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
keine Angabe