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Vertiefungsworkshop „Lebensverhältnisse in Roigheim“

(ID 2088)

  • Rahmendaten

    Bundesland
    Baden-Württemberg
    Gemeinde:
    Roigheim

    Herkunft des Eintrags:
    Eigenrecherche
    Name des Verfahrens:
    Vertiefungsworkshop „Lebensverhältnisse in Roigheim“
    Art des Verfahrens:
    Workshop
    Thema:
    Kommunaler Haushalt und Bürgerbudget
    Fragestellung:
    keine Angabe
    Schlagworte:
    Roigheim, Bürgerwerkstatt, Workshop, Haushalt, Bürgerbudget, Lebensverhältnisse, Arbeit, Mobilität, Verkehr, ÖPNV, Bildung, Nahversorgung, Wohnen, Soziales, Begegnung, Freiraum, Klima, Umwelt, Natur, Tourismus, Gemeindeentwicklung, Stadtentwicklung, Stadtplanung
    Themenfelder:
    Klima
    Umwelt
    Stadtplanung
    Verkehr
    Wohnen
    Haushalt
    Infrastruktur
    Arbeit
    Soziales
    Bildung & Schule
    Gebietskörperschaftübergreifend?
    Nein
    Gebietskörperschaftsintern?
    Ja
    Beteiligte Orte:
    Roigheim
    Beginn des Bürgerrats:
    14.07.2026
    Ende des Bürgerrats:
    14.07.2026
    Anzahl der Teilnehmenden:
    keine Angabe
    Politische Ebene:
    Kommunal
    Aktueller Status:
    Beendet
    Auftraggeber des Verfahrens:
    Gemeindenetzwerk Bürgerschaftliches Engagement beim Institut für angewandte Sozialwissenschaften
    Durchführende Akteure:
    keine Angabe
    Links zu den durchführenden Akteuren:
    keine Angabe
    Art der Akteure:
    Privatwirtschaftlich
    Offizieller Kontakt für den Bürgerrat:
    Gemeindenetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
    Institut für angewandte Sozialwissenschaften
    Ebitzweg 30
    70374 Stuttgart
    Tel. +49 (0)761 - 4 77 50 44
    E-Mail: info@gemeindenetzwerk-be.de
    Rechtliche Grundlage:
    Einsetzungsbeschluss des Gemeinderates,Landtages oder Bundestages
    Verstetigung:
    Einmalig

    Ziel und Zweck des Verfahrens:
    Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Studie des Projekts "KALEIDOSKOP – Gleichwertige Lebensverhältnisse? Wir machen die Vielfalt sichtbar"
    Überblick über das Verfahren:
    Die Gemeinde Roigheim steht vor der Herausforderung, mit einem engen finanziellen Handlungsspielraum zentrale Zukunftsaufgaben zu bewältigen. Zu den anstehenden Maßnahmen gehören unter anderem die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeugs, die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens einschließlich Krippe, die Priorisierung von Straßen- und Kanalsanierungen sowie die mögliche Realisierung eines Mehrgenerationenspielplatzes.

    Parallel dazu steht ein Bürgerbudget in Höhe von 5.000 Euro für das Jahr 2026 zur Verfügung, dessen Verwendung im Rahmen eines dialogorientierten Beteiligungsformats gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern entschieden werden soll.

    Mit dem Amtsantritt der im September 2025 gewählten Bürgermeisterin Sandra Schöll möchte die Gemeinde neue Wege der Bürgerbeteiligung gehen. Ziel ist es, die Bürgerschaft transparent über die finanziellen Rahmenbedingungen zu informieren, gemeinsam Prioritäten für künftige Investitionen zu entwickeln und dabei insbesondere Menschen zu aktivieren, die bisher wenig am kommunalen Leben teilgenommen haben.

    Obwohl das Interesse an neuen Angeboten und Mitwirkung im Ort vorhanden ist, wird das Engagement vor allem von einer kleinen aktiven Gruppe getragen. Die Bürgerbeteiligung soll zu einer nachhaltigen und breiten Bürgeraktivierung beitragen und, niedrigschwellige Teilhabe und generationenübergreifendes Engagement bewirken.

    Ablauf der Beteiligung

    Auftakt beim Lindenfest

    Beim Lindenfest am 12. Juli 2026 startete die Dialogische Bürgerbeteiligung offiziell. Gleichzeitig wurden die ersten Ergebnisse des Projekts „Kaleidoskop“ vorgestellt und erste Ideen für die zukünftige Entwicklung Roigheims gesammelt.

    Ab diesem Tag begann auch die Online-Beteiligung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihre Hinweise, Ideen und Anregungen zu den verschiedenen Entwicklungsthemen sowie zum Bürgerbudget online einzubringen.

    Vertiefungsworkshop

    Im Vertiefungsworkshop "Lebensverhältnisse in Roigheim" am 14. Juli 2026 haben sich zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Gemeinderat, Verwaltung und weiteren Akteurinnen und Akteuren mit den Ergebnissen der Kaleidoskop-Studie auseinandergesetzt.

    Gemeinsam wurden die wichtigsten Herausforderungen, Chancen und Prioritäten für die zukünftige Entwicklung Roigheims diskutiert. Die Ergebnisse fließen in die weitere Bürgerbeteiligung ein.

    Der Vertiefungsworkshop ist Teil des Projekts "KALEIDOSKOP – Gleichwertige Lebensverhältnisse? Wir machen die Vielfalt sichtbar". Auf diesem Projekt baut das dialogische Beteiligungsverfahren auf. Kaleidoskop ist ein Modellprojekt des Gemeindenetzwerk
    Bürgerschaftliches Engagement beim Institut für angewandte Sozialwissenschaften für das Ministerium für Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz im Jahr 2025/26, das mit der Besprechung der Ergebnisse durch zufällig geloste Einwohnerinnen und Einwohner endet.

    Eine Online Umfrage vor Ort geht folgenden Fragen nach:

    - Wie schätzen die Einwohnerinnen und Einwohner tatsächlich die Lebensverhältnisse in ihrer Gemeinde ein?
    - Wie zufrieden sind sie mit einzelnen Themenfelder wie z.B. Mobilität, Öffentlicher Raum, Versorgung, Arbeit, Wohnen, soziales Miteinander, Klima & Umwelt?
    - Gibt es eine Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Politik und der Bevölkerung, aber auch Wahrnehmungsdiskrepanzen innerhalb der Bevölkerung?
    - Zeigen sich in der lokalen Gesellschaft Tendenzen der Spaltung und Radikalisierung in Richtung auf die Ränder des politischen Spektrums?

    Online-Beteiligung

    Während der Online-Beteiligung vom 12. Juli bis 9. September 2026 können alle Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen, Hinweise und Ergänzungen einbringen.

    Grundlage bildet eine Themenlandkarte, auf der die wichtigsten Handlungsfelder der Gemeinde dargestellt sind – von Mobilität über Bildung und Nahversorgung bis hin zu Freiraum, Klima und Gemeindeentwicklung. Die Beiträge werden gesammelt, ausgewertet und in die weiteren Dialogveranstaltungen eingebunden.

    Bürgerwerkstatt

    In der Bürgerwerkstatt im September 2026 stehen der Gemeindehaushalt und das Bürgerbudget im Mittelpunkt.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren gemeinsam finanzielle Prioritäten, entwickeln konkrete Projektideen für das Bürgerbudget weiter und erarbeiten Empfehlungen für den Gemeinderat. Ziel ist es, tragfähige Vorschläge zu entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Bürgerschaft als auch den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde gerecht werden.

    Abstimmung bei der Vereinskärwe

    Den Abschluss des Beteiligungsprozesses bildet die Vereinskärwe am 25. Oktober 2026. Dort werden die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses vorgestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, über die vom Gemeinderat zugelassenen Projekte für das Bürgerbudget abzustimmen. Die Empfehlungen aus dem Beteiligungsprozess fließen anschließend in die Haushaltsberatungen des Gemeinderats ein.
    Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
    - Online-Beteiligung
    - Bürgerwerkstatt
    - Abstimmung bei Vereinskärwe
    Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
    keine Angabe
  • Planung und Durchführung

    Art des Losverfahrens:
    Einfache Zufallsauswahl
    Auswahlkriterien beim Losverfahren:
    keine Angabe
    Datenbasis für das Losverfahren:
    Einwohnermelderegister
    Gab es nicht-geloste Teilnehmende?
    Ja
    Anzahl nicht geloster Teilnehmender:
    keine Angabe
    Wie und nach welchen Kriterien wurden die nicht-gelosten Teilnehmenden ausgewählt?
    Vertreterinnen und Vertretern aus Gemeinderat, Verwaltung und weitere Akteurinnen und Akteure
    Wie wurden die ausgelosten Personen kontaktiert?
    Postalisch
    Anzahl Einladungen:
    keine Angabe
    Anzahl positiver Rückmeldungen:
    keine Angabe
    Quote positiver Rückmeldungen in Prozent:
    keine Angabe
    Gab es eine finanzielle Entschädigung für die Teilnehmenden?
    keine Angabe
    Unterstützung der Teilnahme:
    keine Angabe

    Kosten:
    keine Angabe
    Herkunft der Finanzierung:
    Ministerium für Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

    Datum des Beschlusses:
    10.02.2026
    Prozessdesign: Einbezug von Stakeholdern (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung):
    keine Angabe
    Prozessdesign: : Politische Mandatsträger:innen (Exekutive, Legislative):
    keine Angabe

    Art der Sitzungen:
    Nur Präsenz
    Drop-Outs:
    keine Angabe
    Optional: Angebotene Plattformen:
    keine Angabe
    Anzahl der Sitzungstage:
    1
    Art der Kleingruppen:
    keine Angabe
    Wurde eine Facilitation-Methode angewandt?
    keine Angabe
    Angewendete Methoden:
    keine Angabe
    Gesamtdauer der Sitzungen in Stunden:
    keine Angabe
    Anzahl der Panel:
    keine Angabe

    Einbezug von externer Expertise:
    keine Angabe
    Einbezug von externer lokaler Expertise:
    keine Angabe
    Gesamtumfang des externen Inputs:
    keine Angabe
    Hintergrund der Expert:innen:
    keine Angabe

    Welche Begleitgremien gab es zum Bürgerratsprozess?
    keine Angabe
    Perspektiven in den Begleitgremien:
    keine Angabe
    Rolle der Begleitgremien:
    keine Angabe

    Wurde Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    Ja
    Umfang und Art der Öffentlichkeitsarbeit:
    Internetseite, Pressemitteilungen
    Wer hat die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung BW
  • Ergebnisse und Wirkung

    Wurde der Bürgerrat evaluiert?
    Nein
    Art der Evaluation:
    keine Angabe
    Methodik der Evaluation
    keine Angabe
    Herausforderungen:
    keine Angabe
    Lernerfahrungen für zukünftige Verfahren:
    keine Angabe
    Gab es eine Begleitforschung?
    Nein

    Anzahl der vom Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen für die Politik:
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen übergeben worden?
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen publiziert worden?
    keine Angabe
    Wurden die Empfehlungen mit den Adressaten diskutiert?
    keine Angabe

    Legislative Beratung:
    keine Angabe
    Gab es eine Stellungnahme zu den Empfehlungen?
    keine Angabe
    Legislative Beschlüsse:
    keine Angabe
    Exekutive Beschlüsse:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Legislative:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Exekutive:
    Parteilos
    Regierungswechsel während des Prozesses:
    Nein
    Wurde die Umsetzung überprüft?
    keine Angabe
    Stand der Umsetzung:
    keine Angabe
  • Kontaktdaten

    Vorname:
    keine Angabe
    Name:
    keine Angabe
    Telefon:
    keine Angabe
    Mobil:
    keine Angabe
    E-Mail:
    keine Angabe
    Welche Rolle hatten Sie im Bürgerrat?
    keine Angabe