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Schorndorfer Klima-Bürgerrat

(ID 413)

  • Rahmendaten

    Bundesland
    Baden-Württemberg
    Große Kreisstadt:
    Schorndorf, Stadt

    Herkunft des Eintrags:
    buergerrat.de
    Name des Verfahrens:
    Schorndorfer Klima-Bürgerrat
    Art des Verfahrens:
    Bürgerrat
    Thema:
    Photovoltaik-Nutzung auf Hausdächern in Schorndorf
    Fragestellung:
    Wie bekommen wir in Schorndorf schneller mehr PV auf unsere Dächer?
    Schlagworte:
    Schorndorf, Bürgerrat, Klima, Klimawandel, Klimakrise, Klimaschutz, Energie, Energiewende, Energielieferanten, Sonnenenergie, Solarenergie, Solardächer, Solaranlage, Photovoltaik, Photovoltaikanlage, Nachhaltigkeit
    Themenfelder:
    Klima
    Nachhaltigkeit
    Infrastruktur
    Energie
    Gebietskörperschaftübergreifend?
    Nein
    Gebietskörperschaftsintern?
    Nein
    Beginn des Bürgerrats:
    09.10.2021
    Ende des Bürgerrats:
    09.10.2021
    Anzahl der Teilnehmenden:
    25
    Politische Ebene:
    Kommunal
    Aktueller Status:
    Beendet
    Auftraggeber des Verfahrens:
    Klimaentscheid Schorndorf
    Durchführende Akteure:
    Klimaentscheid-Schorndorf und Meeting Democracy
    Links zu den durchführenden Akteuren:
    https://klimaentscheid-schorndorf.de + https://meetingdemocracy.net
    Art der Akteure:
    Nicht-gewinnorientiert
    Offizieller Kontakt für den Bürgerrat:
    Klimaentscheid Schorndorf
    Gutenbergstr. 2
    73614 Schorndorf
    E-Mail: klimaentscheid-schorndorf@posteo.de
    Rechtliche Grundlage:
    Sonstige
    Sonstige rechtliche Grundlagen:
    Beauftragung durch zivilgesellschaftliche Initiative
    Verstetigung:
    Einmalig

    Ziel und Zweck des Verfahrens:
    Entwicklung von Ideen zur Verbreitung von Solaranlagen auf Hausdächern in Schorndorf
    Überblick über das Verfahren:
    In Schorndorf fand am 9. Oktober 2021 ein Bürgerrat statt, um Ideen zur Verbreitung von Solaranlagen auf Hausdächern in Schorndorf zu sammeln. Dem vorausgegangen war am 25. März 2021 ein Beschluss des Gemeinderates, ein Gesamtklimaschutzkonzept auszuarbeiten, mit dem Ziel, die Klimaneutralität für die Stadt Schorndorf bis zum Jahr 2035 zu erreichen. Im Beschluss war u.a. die Etablierung eines Klima-Bürgerrates vorgesehen.

    Losverfahren

    Für den Bürgerrat wurden in Schorndorf 500 Einwohnerinnen und Einwohner per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Zusagen zu gewinnen.

    Statt der erwarteten 25 Zusagen erhielten die Organisatoren von "Klimaentscheid Schorndorf" Zusagen von 50 Interessierten, von denen am Veranstaltungstag allerdings nur 25 erschienen. Von den Nichterschienenen hatten sich im Vorfeld elf Personen wieder abgemeldet.

    Ablauf des Bürgerrates

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten als Input zu Beginn einer jeden Arbeitsrunde ein Expertenbriefing mit der Möglichkeit Verständnisfragen zu stellen. Dann arbeiteten sie in vier Arbeitsrunden in immer wieder unterschiedlicher Zusammensetzung von zufällig ausgelosten Fünf-Personen-Gruppen getrennt und eigenständig ohne Moderation an konkreten Fragestellungen.

    Experten-Input gaben

    - Jürgen Menzel, Geschäftsführer der Energieagentur Rems Murr
    - Felix Denzinger, Vorstand der Bürgerenergiegenossenschaft Kirchheim Teck
    - Dr. Peter Moser, Deutsche Bundestiftung Umwelt DBU
    - Christoph Baier, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Schorndorf

    Nach den Gruppen-Arbeitsphasen trafen sich alle Bürgerrat-Mitglieder, um pro Gruppe die drei wichtigsten gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen im Plenum vorzulesen und anschließend zu bepunkten.

    Empfehlungen

    Am Ende des Bürgerrates standen vier Empfehlungen. Die Bürgerrat-Mitglieder wünschen sich so etwa die Stadt in einer proaktiven Beratungsrolle Sie möchten eine persönliche Beratung. Des Weiteren schlägt die Losversammlung die Bildung von Interessensgemeinschaften vor, damit die Menschen selbst Teil der Lösung werden könnten – aber auch, um etwa Sammelbestellungen oder -aufträge zu realisieren. Und schließlich schlägt der Klima-Bürgerrat einen Ausbau des Genossenschaftsmodells vor, um Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl zusammenzuführen. Auch die wichtige Rolle der Stadtwerke wurde immer wieder betont.
    Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
    keine Angabe
    Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
    keine Angabe
  • Planung und Durchführung

    Art des Losverfahrens:
    Einfache Zufallsauswahl
    Auswahlkriterien beim Losverfahren:
    Sonstige
    Datenbasis für das Losverfahren:
    Einwohnermelderegister
    Gab es nicht-geloste Teilnehmende?
    Nein
    Wie wurden die ausgelosten Personen kontaktiert?
    Postalisch
    Sonstige Auswahlkriterien:
    Nicht näher definierte demographische Merkmale (25 BürgerInnen bilden die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.)
    Anzahl Einladungen:
    500
    Anzahl positiver Rückmeldungen:
    50
    Quote positiver Rückmeldungen in Prozent:
    10
    Gab es eine finanzielle Entschädigung für die Teilnehmenden?
    keine Angabe
    Unterstützung der Teilnahme:
    keine Angabe

    Kosten:
    keine Angabe
    Herkunft der Finanzierung:
    keine Angabe

    Datum des Beschlusses:
    keine Angabe
    Prozessdesign: Einbezug von Stakeholdern (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung):
    keine Angabe
    Prozessdesign: : Politische Mandatsträger:innen (Exekutive, Legislative):
    keine Angabe

    Art der Sitzungen:
    Nur Präsenz
    Drop-Outs:
    keine Angabe
    Optional: Angebotene Plattformen:
    keine Angabe
    Anzahl der Sitzungstage:
    1
    Art der Kleingruppen:
    keine Angabe
    Wurde eine Facilitation-Methode angewandt?
    keine Angabe
    Angewendete Methoden:
    keine Angabe
    Gesamtdauer der Sitzungen in Stunden:
    9
    Anzahl der Panel:
    1

    Einbezug von externer Expertise:
    Ja
    Anzahl der Experten:
    4
    Einbezug von externer lokaler Expertise:
    Ja
    Anzahl der lokalen Experten:
    1
    Sonstige Hintergründe:
    keine Angabe
    Gesamtumfang des externen Inputs:
    2
    Hintergrund der Expert:innen:
    Zivilgesellschaft
    Wirtschaft
    Praktiker

    Welche Begleitgremien gab es zum Bürgerratsprozess?
    keine Angabe
    Perspektiven in den Begleitgremien:
    keine Angabe
    Rolle der Begleitgremien:
    keine Angabe

    Wurde Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    keine Angabe
    Umfang und Art der Öffentlichkeitsarbeit:
    keine Angabe
    Wer hat die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    keine Angabe
  • Ergebnisse und Wirkung

    Wurde der Bürgerrat evaluiert?
    Ja: interne Evaluation
    Art der Evaluation:
    Bilanzierende Evaluation
    Methodik der Evaluation
    Teilnehmendenbefragung
    Herausforderungen:
    keine Angabe
    Lernerfahrungen für zukünftige Verfahren:
    keine Angabe
    Gab es eine Begleitforschung?
    Nein

    Anzahl der vom Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen für die Politik:
    4
    Sind die Empfehlungen übergeben worden?
    Ja
    Sind die Empfehlungen publiziert worden?
    Ja
    Wurden die Empfehlungen mit den Adressaten diskutiert?
    keine Angabe

    Legislative Beratung:
    Unbekannt
    Gab es eine Stellungnahme zu den Empfehlungen?
    Unbekannt
    Legislative Beschlüsse:
    Unbekannt
    Exekutive Beschlüsse:
    Unbekannt
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Legislative:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Exekutive:
    SPD
    Regierungswechsel während des Prozesses:
    Nein
    Wurde die Umsetzung überprüft?
    Nein
    Stand der Umsetzung:
    Unbekannt
  • Kontaktdaten

    Vorname:
    keine Angabe
    Name:
    keine Angabe
    Telefon:
    keine Angabe
    Mobil:
    keine Angabe
    E-Mail:
    keine Angabe
    Welche Rolle hatten Sie im Bürgerrat?
    keine Angabe