Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Bürgerrat "Frieden und Diplomatie" in Thüringen

Die Thüringer Staatskanzlei führt in den Jahren 2026 und 2027 einen landesweiten Bürgerrat zum Thema „Frieden und Diplomatie“ durch. Die Teilnehmenden des Bürgerrates wurden über ein Zufallsverfahren aus den vier Regionen Nord-, Mittel-, Ost- und Südwestthüringen ausgewählt. Ziel dieses Verfahrens ist es, einen konstruktiven gesellschaftlichen Dialog zu ermöglichen und gemeinsam Empfehlungen für die Politik sowie für das Miteinander in Kommunen, Kreisen und Regionen zu erarbeiten. Insbesondere wird durch das Verfahren der sonst eher „stillen Mehrheit“ eine Stimme gegeben.
"Mit den Bürgerräten beginnt in Thüringen eine neue Phase der Bürgerbeteiligung – sie ist transparent, repräsentativ und offen für alle gesellschaftlichen Perspektiven“, sagt Ministerpräsident Mario Voigt. 
Bürgerinnen und Bürger, die eine postalische Einladung erhalten haben, werden um Mitarbeit im Bürgerrat gebeten. 
„Die Thüringer Landesregierung setzt auf den offenen Dialog mit den Menschen im Freistaat. Die Fragen von Frieden und Diplomatie beschäftigen uns alle. Wir möchten wissen, was die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bewegt – und auch den eher Stillen eine Stimme geben“, betonte Ministerpräsident Voigt.
Ab April 2026 beginnen die vier regionalen Bürgerräte ihre Arbeit. Im Laufe mehrerer Sitzungen entwickeln sie konsensorientierte Empfehlungen – für Politik, Verwaltung und das Miteinander in den Regionen. Die Abschlusskonferenz ist für den Sommer 2027 vorgesehen.
Parallel begleitet eine repräsentative Onlinebefragung mit rund 1.000 Befragten das Projekt wissenschaftlich. Das Institut INSA-CONSULERE untersucht dabei, welche Themen die Menschen in Thüringen mit Frieden, Diplomatie und Bürgerbeteiligung verbinden und wie der Bürgerrat in der Bevölkerung wahrgenommen wird.
Mit diesem Auftakt ist der Grundstein gelegt: „Thüringen geht neue Wege des Zuhörens, Mitgestaltens und gemeinsamen Nachdenkens über die Zukunft des Landes“, so Voigt.

zurück zur Übersicht