Berlins Bürger*innen gestalten ihre Spiele
Die Kiez-Tour und die Online-Beteiligung sind abgeschlossen. Berliner*innen konnten vom 12. Februar bis 1. März 2026 die Bewerbung ihrer Stadt für Olympische und Paralympische Spiele aktiv mitgestalten, Ideen einbringen und Wünsche äußern. Mitarbeiter*innen des Teams waren vor Ort und haben das Bewerbungskonzept erläutert und mit den Besucher*innen der Kiez-Tour diskutiert.
Ziel der Bürgerbeteiligung ist ein vielstimmiges, lebendiges Bild dieser Stadt. Diese Perspektiven werden im Bürgerforum und im Jugendforum diskutiert. Daraus entstehen konkrete Handlungsempfehlungen für die Spiele in Berlin - damit sie nachhaltig, fair und für alle sind – zusammengefasst in der „Bürgercharta für Olympia“.
Landessportbund Berlin mit Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“ am Ziel
Für seine Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“ hatte der Landessportbund Berlin rund 28.000 Unterschriften gesammelt und die Listen nach Weihnachten dem Berliner Abgeordnetenhaus überreicht. Der LSB hatte die Initiative im Sommer gestartet, um einen Beschluss des Abgeordnetenhauses für die Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele zu erreichen. „Mit der Volksinitiative geht es uns nicht allein um die Bewerbung, sondern insgesamt um mehr Bewegung und Sport für unsere Stadt“, sagt LSB-Präsident Thomas Härtel: „Wir wollen einen Sport für alle und fangen bei den Kindern an. Deshalb fordern wir auch ein tägliches Sportangebot an allen Berliner Schulen. Es braucht zudem mehr Sportstätten in Berlin, Plätze, Hallen und Schwimmbäder. Und nicht zuletzt wird der Sport von ehrenamtlichem Engagement getragen, das nicht nur wertgeschätzt, sondern auch entlastet werden muss. All das gehört zu unseren Zielen der Volksinitiative und ich möchte mich bei allen bedanken, die zu dieser Teamleistung beigetragen haben.“
Bis Weihnachten hatte der Landessportbund noch bei einigen Sportveranstaltungen mit Volunteers Unterschriften gesammelt. Zum Beispiel beim Heimspiel von Hertha BSC gegen Bielefeld oder beim Weihnachtssingen des 1. FC Union. „Für uns ist es sehr wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Meinung zu einer Bewerbung zu erfahren. Durch die Volksinitiative sind wir in einen intensiven Austausch gekommen und haben sehr viel Unterstützung erfahren. Den Großteil der Unterschriften hatten wir nach den Herbstferien gesammelt, das waren mehr als 15.000“, sagt LSB-Direktor Friedhard Teuffel.
Manche Großvereine, allen voran der Berliner TSC, der SC Siemensstadt und Kaizen hatten alleine jeweils viele hundert Unterschriften gesammelt. Aber auch kleinere Vereine mit bis zu 100 Mitgliedern hatten in den vergangenen Wochen Unterschriftsbögen an den LSB geschickt. Auch Athlet*innen und Trainer*innen hatten viele Unterschriften gesammelt, und die Profiklubs der Sportmetropole Berlin waren tatkräftig eingebunden. „In den Gesprächen haben wir oft als gemeinsame Motivation gehört, dass es um bessere Bedingungen für Kinder und Jugendliche geht. Das passt zu unserem Leitsatz: Gebt die Spiele den Kindern“, sagt Friedhard Teuffel. „In den kommenden Wochen werden wir die Reaktionen, die wir erfahren haben, auswerten und in den Bewerbungsprozess einbringen. Das wird auch eine gute Grundlage für das Beteiligungsverfahren sein.“
Die Unterschriftenliste

News
Nachrichten Volksinitiative
Gastbeitrag von LSB-Präsident Thomas Härtel im Tagesspiegel zur Bewerbung Berlins um Olympische und Paralympische Spiele
Am 7. Oktober erschien im Tagesspiegel ein Gastbeitrag von LSB-Berlin Thomas Härtel: "Gebt die Spiele den Jüngsten!".…
Nachrichten Volksinitiative
Olympische und Paralympische Spiele entfalten gesellschaftlichen Mehrwert
Dr. Holger Preuß ist Professor für Sportökonomie und Sportsoziologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Der…
Datenschutzerklärung: Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“
Wir nehmen personenbezogene Daten als Trägerin der Volksinitiative gem. § 3 des Gesetzes über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid (AbstG) in Verbindung mit Art. 4 Nr. 7 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Empfang, um die Volksinitiative des Landessportbund Berlin durchzuführen. Ihre Unterzeichnung, Name, Geburtsdatum und Anschrift werden ausschließlich zur Durchführung der Volksinitiative erhoben und weitergeleitet. Die Löschung der Daten erfolgt zum Ende der Volksinitiative. Art, Umfang und Zweck der Datenerhebung und -zuleitung erfolgt auf Basis der DSGVO und § 42 Abs. 1 und Abs. 7 AbstG. Die Art und Dauer von Datenerhebung und -zuleitung durch den Landessportbund ist begrenzt auf die Durchführungsdauer der Volksinitiative gem. §§ 7 Abs. 3, 42 Abs. 4 AbstG. Stimmberechtigte haben gem. § 42 Abs. 3 AbstG gegenüber dem für sie örtlich zuständigen Bezirksamt während des laufenden Verfahrens zur Gültigkeitsprüfung einen Anspruch auf Auskunft, ob zu ihrer Person im informationstechnischen Verfahren ein personenbezogener Datensatz nach § 42 Abs. 1 S. 3 AbstG gespeichert ist.
Kontakt
Bei Fragen zur Volksinitiative:




