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Innenstadtentwicklung

Bürgerwerkstatt startet zur Neugestaltung der Innenstadt

Neugestaltung der Innenstadt nimmt Fahrt auf. In Laichingen startet die Bürgerwerkstatt auf Basis der Themenlandkarte, Ergebnisse sollen am 6. Juli öffentlich vorgestellt werden.

Laichingen Lesedauer: 3 min


Veröffentlicht: Uhr

Am frühen Donnerstagabend fand in der Laichinger Daniel Schwenkmezger-Halle eine „Dialogische Themensammlung“ statt. Die Veranstaltung startet die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung der Stadtmitte in Laichingen. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter verschiedenster Interessengruppen aus der Stadt. Rund 40 Personen sind dieser Einladung gefolgt. Darunter Mitglieder des Gemeinderats, Vertreter von Vereinen, Gewerbetreibende aus dem Stadtzentrum, Bürgerinitiativen und zivilgesellschaftliche Akteure.

In Laichingen soll die Stadtmitte neugestaltet und modernisiert werden. Das Areal zwischen Marktplatz und ZOB soll innerhalb des laufenden Sanierungsprogrammes neu entwickelt werden. Die Stadt möchte durch die Dialogische Bürgerbeteiligung frühzeitig die Bedürfnisse und Ideen der Bevölkerung für das Areal kennenlernen. Ihre Empfehlungen fließen in die weiteren Planungen und Entscheidungen der Stadt ein. Im Mittelpunkt der Bürgerbeteiligung wird eine „Bürgerwerkstatt“ mit rund 30 zufällig ausgelosten Einwohnerinnen und Einwohnern stehen. Deren Basis ist die jetzt erfolgte Themensammlung. Die Teilnehmenden hören unterschiedliche Sichtweisen und Informationen rund um das Thema an und erarbeiten gemeinsam Empfehlungen. Noch vor den Sommerferien stellt die Bürgerwerkstatt die Ergebnisse dem Stadtrat und der Öffentlichkeit vor.

Innenstadt zwischen Marktplatz und ZOB neu gestalten

Die „Dialogische Themensammlung“ in der DSH startet die mehrstufige „Dialogische Bürgerbeteiligung“. Bürgermeister Klaus Kaufmann begrüßte die Teilnehmenden. Er sagte: „Wir wollen Sie und die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an einbeziehen in die Veränderung unserer Innenstadt.“ Mit Blick auf die Aufgabe für den Nachmittag forderte er die Teilnehmenden auf: „Sie dürfen heute ruhig ein bisschen egoistisch sein und ihre eigenen Interessen einbringen. Darum geht es heute Nachmittag. Wir wollen alle Themen auf den Tisch bekommen, die Sie rund um die Neugestaltung unserer Stadtmitte bewegen.“

Ab hier übernahm Daniel Oppold, Referent der Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg, der den Abend moderierte. Er informierte über das gesamte Beteiligungsverfahren und den Ablauf des Abends. Der Gemeinderat hatte die unabhängige Servicestelle mit der Bürgerbeteiligung beauftragt. Als Anstalt des öffentlichen Rechts unterstützt die Servicestelle Städte und Gemeinden in ganz Baden-Württemberg bei Bürgerbeteiligungen.

Nach dieser Einführung kam Bauamtsleiter Robin Menholz zu Wort, und gab einen Überblick zum Vorhaben. Die Stadt will die besonderen Möglichkeiten des laufenden Sanierungsgebiets für die Stadt Laichingen nutzen. Ziel ist es, die Innenstadt zwischen Marktplatz und ZOB neu zu gestalten. In diesem Rahmen wird von der Stadt auch über einen Neubau des Rathauses in der Innenstadt nachgedacht.

Weitere Beteiligung online

Nach diesen Vorreden waren die Teilnehmenden gefragt. Es galt, eine Themenlandkarte zu ergänzen. Hier konnten sich alle Teilnehmenden einbringen und ergänzen - ganz gleich, aus welchem Bereich sie kommen. Reihum konnten alle ihre wichtigen Punkte nennen. Daniel Oppold erklärte, dass es dabei nicht um eine Bewertung geht. Vielmehr war das Ziel, dass alle relevanten Themen erfasst werden. Oppold kündigte an, dass die gemeinsam erstellte Themenlandkarte ab dem 24. April auf dem Beteiligungsportal Baden-Württemberg (www.beteiligung-bw.de/neugestaltung-stadtmitte-laichingen) veröffentlicht wird. Dort können alle Interessierten die Themenlandkarte bis zum 17. Mai weiter ergänzen.

Die Themenlandkarte dient der später tagenden Bürgerwerkstatt als Grundlage. In der Bürgerwerkstatt werden sich rund 30 zufällig ausgewählte Menschen zusammenfinden. Sie werden die Themen diskutieren und Empfehlungen für den Gemeinderat ausarbeiten. Noch vor den Sommerferien werden die Ergebnisse fertig sein. Sie werden am 6. Juli dem Gemeinderat übergeben und öffentlich vorgestellt.