Mitglieder vom Pinneberger Bürgerrat stehen fest
Der Bürgerrat soll die Vielfalt der Stadt widerspiegeln und Menschen diskutieren lassen, die sonst wenig Kontakt haben. Ziel sind Empfehlungen zur Klimaanpassung der Stadt.
Im September tagt der neu ins Leben gerufene Pinneberger Bürgerrat und gibt nach vier Terminen Empfehlungen ab, wie sich die Stadt an das Klima anpassen soll. Seit Mittwoch steht fest, welche 30 Personen am Bürgerrat teilnehmen werden. Laut Stadt wurden im April 1.500 zufällig ausgewählte Pinnebergerinnen und Pinneberger angeschrieben, ob sie sich eine Teilnahme vorstellen können. Mehr als 150 hätten sich mit einer Zusage zurückgemeldet.
Auswahl nach sozio-demografischen Merkmalen
Aus diesen Personen ist dann der finale Bürgerrat ausgewählt worden, erzählt Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk - und zwar unter anderem nach Alter, Geschlecht und weiteren sozio-demografischen Merkmalen. "So kann es sein, dass da eine Juristin neben einer Frisörin oder eine Trans-Person neben einem Konservativen sitzt, die sonst vielleicht nie miteinander gesprochen hätten", so Racca-Boenigk. Ziel sei es, die Vielfalt der Stadt im Bürgerrat abzubilden.
Ziel des Bürgerrats ist ein Bürgerentscheid
Die vom Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen zur Klimaanpassung der Stadt sollen anschließend in der Ratsversammlung diskutiert werden und möglicherweise in einem Bürgerentscheid gipfeln, so die Stadt. Das Ergebnis eines solchen Entscheids wäre demnach bindend.