Zurück zur Datenbankübersicht (Karte)

Zukunftsrat „Mein Greifswald 2030, was bewegt mich?“

(ID 848)

  • Rahmendaten

    Bundesland
    Mecklenburg-Vorpommern
    Kreisstadt:
    Greifswald, Hansestadt

    Herkunft des Eintrags:
    Eigenrecherche
    Name des Verfahrens:
    Zukunftsrat „Mein Greifswald 2030, was bewegt mich?“
    Art des Verfahrens:
    Bürgerrat
    Thema:
    Stadtentwicklung
    Fragestellung:
    keine Angabe
    Schlagworte:
    Bürgerrat, Zukunftsrat, Greifswald, Stadtentwicklung, Stadtplanung
    Themenfelder:
    Stadtplanung
    Gebietskörperschaftübergreifend?
    Nein
    Gebietskörperschaftsintern?
    Ja
    Beteiligte Orte:
    Greifswald
    Beginn des Bürgerrats:
    11.10.2025
    Ende des Bürgerrats:
    2028
    Anzahl der Teilnehmenden:
    60
    Politische Ebene:
    Kommunal
    Aktueller Status:
    Laufend
    Auftraggeber des Verfahrens:
    Stadt Greifswald
    Durchführende Akteure:
    Facilitation Academy
    Links zu den durchführenden Akteuren:
    https://www.facilitation-academy.de/
    Art der Akteure:
    Privatwirtschaftlich
    Offizieller Kontakt für den Bürgerrat:
    Universitäts- und Hansestadt Greifswald
    Jonas Dietrich / Anja Rosswinkel
    Markt
    17489 Greifswald
    Tel. +49 (0) 3834 8536-1255
    E-Mail: zukunftsrat@greifswald.de
    Rechtliche Grundlage:
    Einsetzungsbeschluss des Gemeinderates,Landtages oder Bundestages
    Verstetigung:
    Einmalig

    Ziel und Zweck des Verfahrens:
    Einen förderlichen Bürger-Dialog ermöglichen, in dem Gedanken und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, auf der Basis unterschiedlicher Perspektiven und Meinungen von 60 zufällig ausgelosten Greifswalderinnen und Greifswaldern zusammengetragen werden. Der Fokus liegt dabei auf stadtrelevanten Themen.
    Überblick über das Verfahren:
    Am 11. Oktober 2025 hat die Arbeit des Greifswalder Zukunftsrates begonnen. 60 ausgeloste Bürgerinnen und Bürger haben darin die Möglichkeit, bis 2028 ihre Perspektiven, Ideen und Wünsche für das Greifswald von morgen einzubringen.

    Etwa 2.000 Einwohnerinnen und Einwohner über 16 Jahre mit Hauptwohnsitz in Greifswald wurden durch die Einwohnermeldebehörde mit Hilfe einer speziellen Software ausgelost und angeschrieben. Rund 170 meldeten sich zurück.

    Aus diesen Rückmeldungen erfolgte eine zweite geschichtete Auslosung. Nach dieser ist die Losversammlung nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Wohnort und Staatsangehörigkeit ein Abbild der Bevölkerung. Im Zukunftsrat wirken nun 28 Männer und 32 Frauen unterschiedlichen Alters aus allen Stadtteilen mit. Auch ein Pool für Nachrücker wurde gebildet.

    Zukunftsrat-Mitglieder bestimmen Themen selbst

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen selbst, welche Themen sie bearbeiten. Sie diskutieren in elf Sitzungen mit Hilfe moderner Gruppenmethoden und entwickeln gemeinsame Vorschläge. Eine Arbeitsgruppe steht ihnen mit Fachwissen zur Seite.

    Die Ergebnisse werden der Bürgerschaft vorgelegt, die sie aufgreift und dazu Stellung nimmt. Eine transparente Öffentlichkeitsarbeit sorgt dafür, dass alle Greifswalderinnen und Greifswalder den Prozess mitverfolgen können. Die Universität Greifswald begleitet ihn wissenschaftlich. Der Zukunftsrat wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung, dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem Vorpommernfonds.

    Menschen kaum miteinander in Kontakt

    Nicht zuletzt durch die Veröffentlichung der Studie „Hinter den Fassaden. Zur Ungleichverteilung von Armut, Reichtum, Bildung und Ethnie in den deutschen Städten des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung sei ersichtlich gworden, was viele Greifswalderinnen und Greifswalder nach Meinung der Verwaltung unterstreichen würden: Aufgrund der räumlichen und sozialen Trennung der Stadtteile kommen Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen kaum miteinander in Kontakt. Konstruktive Diskussionen über unterschiedlichste Ansichten, ohne Lagerzuordnungen seien im öffentlichen Raum wenig wahrnehmbar.

    Außerdem sei über Auseinandersetzungen der letzten Jahre deutlich geworden, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger und Bürger nicht verstanden, ernst- bzw. mitgenommen fühlten. „So entstand in Teilen der Stadtbevölkerung der Eindruck, dass politische Entscheidungen weniger danach ausgerichtet sind, was die Menschen in der Stadt tatsächlich bewegt“, stellt die Verwaltung fest.

    Gleichwertige Teilnahme aller Beteiligten sichergestellt

    In den Zukunftsrat-Veranstaltungen werden Methoden eingesetzt, die die gleichwertige Teilnahme aller Beteiligten sicherstellt, verspricht die Stadt Greifswald. Hierarchien würden aufgelöst, was zu einer offenen Kommunikation mit einer ausgewogenen Verteilung der aktiven Teilnahme führe. „Die interaktiven Elemente der Methoden schaffen eine positivere Gruppendynamik“, erklärt die Stadt.

    Die Mitwirkenden des Zukunftsrates kommen in elf Sitzungen zusammen, um Informationen zu sammeln, Expertinnen und Experten zu hören, Debatten zu führen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern im Zukunftsrat ermöglicht laut Stadt „kreative und pragmatische Ansätze für komplexe lokale Probleme und Herausforderungen, die als Empfehlungen und Ergebnisse in Zwischenberichten und abschließenden Empfehlungen zusammengefasst werden“.

    Nach Angaben der Stadtverwaltung wird der notwendige Verfahrensablauf für einen Grundsatzbeschluss der Bürgerschaft sowie die Einbeziehung aller Gremien, Fachausschüsse, Beiträte, Arbeitsgemeinschaften und Netzwerke über die Kanzlei der Bürgerschaft sichergestellt. Gleichzeitig werde über diese Schnittstelle innerhalb der Verwaltung organisiert, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftsrates für die Treffen notwendige verfahrenstechnische Informationen bekommen, die sie in ihren Lösungsansätzen berücksichtigen müssten.
    Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
    keine Angabe
    Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
    keine Angabe

    Webseiten:
    Seite Zugriff URL HTML Datei
    www.greifswald.de 05.09.2025 08:57:54 https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/buergerschaft/zukunftsrat/ Datei
    www.greifswald.de 05.09.2025 08:57:54 https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/rathaus/pressemitteilungen/Ein-Zukunftsrat-fuer-Greifswald-Meine-Stadt-im-Jahr-2030/ Datei
    www.greifswald.de 05.09.2025 08:57:54 https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/rathaus/pressemitteilungen/Greifswald-beschliesst-Zukunftsrat-Buergerinnen-und-Buerger-gestalten-Mein-Greifswald-2030-mit/ Datei
    www.ndr.de 03.04.2025 09:46:43 https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/Greifswald-Themen-aus-der-Mitte-fuer-die-Stadtentwicklung,mvregiogreifswald2422.html Datei
    greifswald.sitzung-mv.de 03.04.2025 10:04:08 https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?VOLFDNR=1070615&refresh=false&TOLFDNR=1025567 Datei
    katapult-mv.de 16.07.2025 09:43:35 https://katapult-mv.de/artikel/greifswalder-zukunftsrat-nimmt-gestalt-an/ Datei
    www.greifswald.de 05.09.2025 08:57:55 https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/rathaus/pressemitteilungen/Stadtverwaltung-lost-Personen-fuer-Zukunftsrat-aus-Einladungen-werden-bis-Ende-August-zugestellt/ Datei
    www.zeit.de 14.08.2025 11:43:09 https://www.zeit.de/news/2025-08/13/buergerrat-wird-ausgelost-greifswalder-zukunft-mitgestalten Datei
    www.greifswald.de 05.09.2025 08:57:55 https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/rathaus/pressemitteilungen/Grosses-Interesse-am-Greifswalder-Zukunftsrat-Rueckmeldungen-weiterhin-willkommen/ Datei
    www.ndr.de 16.09.2025 09:21:32 https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/greifswalder-zukunftsrat-nochmal-losen-und-dann-los,mvregiogreifswald-994.html Datei
    www.greifswald.de 10.10.2025 09:52:31 https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/rathaus/pressemitteilungen/Mein-Greifswald-2030-Greifswalder-Zukunftsrat-nimmt-seine-Arbeit-auf/ Datei
    www.zeit.de 10.10.2025 09:52:31 https://www.zeit.de/news/2025-10/09/ausgeloster-greifswalder-zukunftsrat-nimmt-arbeit-auf Datei
    www.buergerrat.de 10.10.2025 13:20:29 https://www.buergerrat.de/aktuelles/menschen-in-kontakt-bringen/ Datei
    chrismon.de 29.10.2025 12:30:12 https://chrismon.de/kolumnen/ostpost/57527/kann-ein-buergerrat-das-vertrauen-die-demokratie-staerken Datei
  • Planung und Durchführung

    Art des Losverfahrens:
    Stratifiziertes Losverfahren
    Auswahlkriterien beim Losverfahren:
    Alter
    Geschlecht
    Wohnort
    Sonstige
    Datenbasis für das Losverfahren:
    Einwohnermelderegister
    Gab es nicht-geloste Teilnehmende?
    Nein
    Wie wurden die ausgelosten Personen kontaktiert?
    Postalisch
    Sonstige Auswahlkriterien:
    Staatsangehörigkeit
    Anzahl Einladungen:
    2000
    Anzahl positiver Rückmeldungen:
    170
    Quote positiver Rückmeldungen in Prozent:
    8.5
    Gab es eine finanzielle Entschädigung für die Teilnehmenden?
    Ja
    Betrag der Zahlung pro Teilnehmenden:
    385 Euro
    Unterstützung der Teilnahme:
    keine Angabe

    Kosten:
    193600
    Herkunft der Finanzierung:
    Robert Bosch Stiftungm Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Vorpommernfonds

    Datum des Beschlusses:
    31.03.2025
    Prozessdesign: Einbezug von Stakeholdern (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung):
    keine Angabe
    Prozessdesign: : Politische Mandatsträger:innen (Exekutive, Legislative):
    keine Angabe

    Art der Sitzungen:
    Nur Präsenz
    Drop-Outs:
    keine Angabe
    Optional: Angebotene Plattformen:
    keine Angabe
    Anzahl der Sitzungstage:
    11
    Art der Kleingruppen:
    Moderierte Kleingruppen
    Wurde eine Facilitation-Methode angewandt?
    keine Angabe
    Angewendete Methoden:
    keine Angabe
    Gesamtdauer der Sitzungen in Stunden:
    44
    Anzahl der Panel:
    keine Angabe

    Einbezug von externer Expertise:
    keine Angabe
    Einbezug von externer lokaler Expertise:
    keine Angabe
    Gesamtumfang des externen Inputs:
    keine Angabe
    Hintergrund der Expert:innen:
    keine Angabe

    Welche Begleitgremien gab es zum Bürgerratsprozess?
    Steuerungsgruppe
    Perspektiven in den Begleitgremien:
    keine Angabe
    Rolle der Begleitgremien:
    Eine Arbeitsgruppe (AG Zukunftsrat) bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, Mitgliedern der Bürgerschaft sowie Personen aus der Zivilgesellschaft stellt sicher, dass der verfahrenstechnische Ablauf geregelt ist und steht dem Zukunftsrat beratend zur Seite.

    Wurde Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    Ja
    Umfang und Art der Öffentlichkeitsarbeit:
    Internetseite, Pressemitteilungen
    Wer hat die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    Stadt Greifswald
  • Ergebnisse und Wirkung

    Wurde der Bürgerrat evaluiert?
    Ja: externe Evaluation
    Art der Evaluation:
    Begleitende u. bilanzierende Evaluation
    Methodik der Evaluation
    keine Angabe
    Herausforderungen:
    keine Angabe
    Lernerfahrungen für zukünftige Verfahren:
    keine Angabe
    Gab es eine Begleitforschung?
    Nein

    Anzahl der vom Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen für die Politik:
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen übergeben worden?
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen publiziert worden?
    keine Angabe
    Wurden die Empfehlungen mit den Adressaten diskutiert?
    keine Angabe

    Legislative Beratung:
    keine Angabe
    Gab es eine Stellungnahme zu den Empfehlungen?
    keine Angabe
    Legislative Beschlüsse:
    keine Angabe
    Exekutive Beschlüsse:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Legislative:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Exekutive:
    Grüne
    Regierungswechsel während des Prozesses:
    Nein
    Wurde die Umsetzung überprüft?
    keine Angabe
    Stand der Umsetzung:
    keine Angabe
  • Kontaktdaten

    Vorname:
    keine Angabe
    Name:
    keine Angabe
    Telefon:
    keine Angabe
    Mobil:
    keine Angabe
    E-Mail:
    keine Angabe
    Welche Rolle hatten Sie im Bürgerrat?
    keine Angabe