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Bürger-Workshops zur Gestaltung des Horten-Areals

(ID 1763)

  • Rahmendaten

    Bundesland
    Bremen
    Kreisfreie Stadt:
    Bremen, Stadt

    Herkunft des Eintrags:
    Eigenrecherche
    Name des Verfahrens:
    Bürger-Workshops zur Gestaltung des Horten-Areals
    Art des Verfahrens:
    Bürgerworkshop
    Thema:
    Zukunft des Horten-Areals
    Fragestellung:
    keine Angabe
    Schlagworte:
    Bremen, Bürger, Workshop, Bürgerworkshop, Horten, Areal, Stadtentwicklung, Stadtplanung
    Themenfelder:
    Stadtplanung
    Gebietskörperschaftübergreifend?
    Nein
    Gebietskörperschaftsintern?
    Ja
    Beteiligte Orte:
    Stadt Bremen
    Beginn des Bürgerrats:
    22.04.2026
    Ende des Bürgerrats:
    29.05.2026
    Anzahl der Teilnehmenden:
    110
    Politische Ebene:
    Kommunal
    Aktueller Status:
    Laufend
    Auftraggeber des Verfahrens:
    Brestadt GmbH
    Durchführende Akteure:
    ifok
    Links zu den durchführenden Akteuren:
    https://www.ifok.de
    Art der Akteure:
    Privatwirtschaftlich
    Offizieller Kontakt für den Bürgerrat:
    BRESTADT GmbH
    Schlachte 22
    28195 Bremen
    Tel. +49 (0) 421 34962699
    E-Mail: info@brestadt.de
    Rechtliche Grundlage:
    Sonstige
    Sonstige rechtliche Grundlagen:
    Beauftragung durch ein Unternehmen
    Verstetigung:
    Einmalig

    Ziel und Zweck des Verfahrens:
    Sammlung von Ideen zur Gestaltung des Horten-Areals
    Überblick über das Verfahren:
    Über Jahrzehnte prägte das Horten-Kaufhaus mit seiner ikonischen Kachel-Fassade das Stadtbild Bremens. Doch mit dem Wandel der Bremer Innenstadt und dem Rückgang des klassischen Einzelhandels haben große Warenhäuser vielerorts ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. 2025, nach Auszug des Möbelhauses, übernahm die Brestadt die Immobilie und entwickelt dort nun einen Ort, der zum Verweilen, Erleben und Leben einladen soll. Statt reiner Einkaufsflächen soll ein neuer Stadtraum entstehen – mit Wohnungen, Kultur, Gastronomie und Orten, an denen Menschen sich auch ohne Konsum aufhalten können.

    „Hortentasche“ wird zurückgebaut

    Nach einer intensiven Prüfphase dreier Varianten (ein Umbau im Bestand, ein Teilrückbau mit Umbau und ergänzenden Neubauelementen und ein gesamter Abriss der bestehenden Immobilie und Neubau) hatte der Bremer Senat im November 2025 beschlossen, den Weg für einen vollständigen Abriss frei zu machen.

    Um neue Wege im Stadtbild zu schaffen und die Entwicklung des benachbarten Parkhauses Mitte sinnvoll anzubinden, wird im ersten Schritt die sogenannte „Hortentasche“ – ein fünfgeschossiger Parkbereich innerhalb der Horten-Immobilie – zurückgebaut. Auch die Überbauung der Kleinen Hundestraße wird entfernt, um neue Raumbezüge zu ermöglichen. Auf der so entstehenden Fläche soll die Grundlage für ein zukunftsweisendes Quartier im Herzen der Bremer Innenstadt entstehen. Geplant ist ein lebendiger Nutzungsmix aus Arbeiten, Wohnen und urbanem Leben. Im Mittelpunkt stehen eine nachhaltige Architektur, hohe Aufenthaltsqualität und eine enge Verbindung zum städtischen Umfeld.

    Der Abriss der Kaufhaus-Immobilie soll ab 2027 beginnen; bereits 2026 sind vorbereitende Maßnahmen geplant. Parallel wurde ein Qualifizierungsverfahren für Architekturbüros gestartet, das mit der Auswahl von sechs Planungsteams endete.

    Brief an 3.000 Bremer Bürger

    Auch die Öffentlichkeit wird eng eingebunden. Die Bürgerinnen und Bürger reden bei der Gestaltung von Nutzungen, Grünflächen und Freiräumen mit. Dazu hatte die stadteigene Entwicklungsgesellschaft Brestadt Briefe an 3.000 Bürgerinnen und Bürger geschickt. Die Angeschriebenen wurden per Zufall ausgewählt, um an der Neugestaltung der Innenstadt mitzuwirken. 140 so eingeladene Personen hatten sich für eine Teilnahme an den Bürgerwerkstätten beworben. Hinzu kamen 180 Menschen, die aufgrund der Öffentlichkeitskampagne zum Beteiligungsverfahren ihr Interesse bekundet hatten.

    Den Auftakt der Bürgerbeteiligung bildete ein öffentlicher Informationsabend am 9. April 2026. Dort informierte die Brestedt GmbH über das Qualifizierungsverfahren, den Ablauf des iterativen Prozesses sowie über die konkreten Möglichkeiten zur Mitwirkung.

    Online-Umfrage

    Im Anschluss an den Informationsabend startete am 9. April 2026 eine anonyme Online-Umfrage, mit der weitere Perspektiven aus der Stadtgesellschaft eingeholt werden. Die Ergebnisse der am 3. Mai 2026 endenden Online-Umfrage ergänzen die Präsenzformate und ermöglichen eine Beteiligung unabhängig von Zeit, Ort oder persönlicher Teilnahme.

    Workshops

    Aufbauend darauf finden am 22. April und am 29. Mai 2026 zwei Halbtages-Workshops statt. In diesen Formaten haben Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, ihre Ideen, Bedarfe und Perspektiven zur zukünftigen Nutzung des Areals vertiefend einzubringen.

    Am Beteiligungsformat rund um das zukünftige Nutzungskonzept am 22. April 2026 nehmen 110 Personen teil. Darunter 80 Bürgerinnen und Bürger (40 Personen, die im März einen persönlichen Brief von Bürgermeister Andreas Bovenschulte erhalten hatten, sowie 40 Personen, die sich im Zuge der Öffentlichkeitskampagne angemeldet hatten.

    Die übrigen 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind geladene Interessenvertreterinnen und -vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Institutionen und umliegende Projektentwickler.

    Die Ergebnisse aus den Workshops werden gebündelt und gemeinsam mit den Rückmeldungen aus der Online-Umfrage in die weitere Planung integriert. Parallel arbeiten sechs Architekturbüros an konkreten Entwürfen für das Areal.

    Ambitionierte Nachhaltigkeitsstandards

    Fest steht bereits jetzt, dass der Neubau ambitionierte Nachhaltigkeitsstandards verfolgen soll: Begrünung von Fassaden und Dächern, Regenwassermanagement nach den Prinzipien der „Schwammstadt“ und ressourcenschonende Baumaterialien wurden explizit als Forderung formuliert.

    Im sogenannten freiraumplanerischen Ideenteil sollen zudem Lösungen für die angrenzenden Stadträume entwickelt werden – darunter Papenstraße, Hanseatenhof, Kleine Hundestraße sowie Abschnitte der Knochenhauerstraße und der Lloydpassage – damit die Innenstadt in den 2030er-Jahren wieder ein attraktives Zentrum mit hoher Verweilqualität wird.
    Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
    - Online-Beteiligung
    Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
    keine Angabe
  • Planung und Durchführung

    Art des Losverfahrens:
    Stratifiziertes Losverfahren
    Auswahlkriterien beim Losverfahren:
    Alter
    Geschlecht
    Wohnort
    Datenbasis für das Losverfahren:
    Einwohnermelderegister
    Gab es nicht-geloste Teilnehmende?
    Ja
    Anzahl nicht geloster Teilnehmender:
    70
    Wie und nach welchen Kriterien wurden die nicht-gelosten Teilnehmenden ausgewählt?
    - Einwohnerinnen und Einwohner von Bremen, die nicht per Los augewählt wurden, sondern sich für eine Teilnahme bewerben konnten
    - geladene Interessenvertreterinnen und -vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Institutionen und umliegende Projektentwickler
    Wie wurden die ausgelosten Personen kontaktiert?
    Postalisch
    Anzahl Einladungen:
    3000
    Anzahl positiver Rückmeldungen:
    140
    Quote positiver Rückmeldungen in Prozent:
    4.7
    Gab es eine finanzielle Entschädigung für die Teilnehmenden?
    Nein
    Unterstützung der Teilnahme:
    Begleitpersonen bei Bedarf

    Kosten:
    keine Angabe
    Herkunft der Finanzierung:
    Brestadt GmbH

    Datum des Beschlusses:
    keine Angabe
    Prozessdesign: Einbezug von Stakeholdern (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung):
    keine Angabe
    Prozessdesign: : Politische Mandatsträger:innen (Exekutive, Legislative):
    keine Angabe

    Art der Sitzungen:
    Nur Präsenz
    Drop-Outs:
    keine Angabe
    Optional: Angebotene Plattformen:
    keine Angabe
    Anzahl der Sitzungstage:
    2
    Art der Kleingruppen:
    Moderierte Kleingruppen
    Wurde eine Facilitation-Methode angewandt?
    keine Angabe
    Angewendete Methoden:
    keine Angabe
    Gesamtdauer der Sitzungen in Stunden:
    8
    Anzahl der Panel:
    keine Angabe

    Einbezug von externer Expertise:
    keine Angabe
    Einbezug von externer lokaler Expertise:
    keine Angabe
    Gesamtumfang des externen Inputs:
    keine Angabe
    Hintergrund der Expert:innen:
    keine Angabe

    Welche Begleitgremien gab es zum Bürgerratsprozess?
    keine Angabe
    Perspektiven in den Begleitgremien:
    keine Angabe
    Rolle der Begleitgremien:
    keine Angabe

    Wurde Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    Ja
    Umfang und Art der Öffentlichkeitsarbeit:
    - Internetseite
    - Pressemitteilungen
    Wer hat die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    Brestadt GmbH
  • Ergebnisse und Wirkung

    Wurde der Bürgerrat evaluiert?
    Nein
    Art der Evaluation:
    keine Angabe
    Methodik der Evaluation
    keine Angabe
    Herausforderungen:
    keine Angabe
    Lernerfahrungen für zukünftige Verfahren:
    keine Angabe
    Gab es eine Begleitforschung?
    Nein

    Anzahl der vom Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen für die Politik:
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen übergeben worden?
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen publiziert worden?
    keine Angabe
    Wurden die Empfehlungen mit den Adressaten diskutiert?
    keine Angabe

    Legislative Beratung:
    keine Angabe
    Gab es eine Stellungnahme zu den Empfehlungen?
    keine Angabe
    Legislative Beschlüsse:
    keine Angabe
    Exekutive Beschlüsse:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Legislative:
    SPD, Grüne, Linke
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Exekutive:
    SPD
    Regierungswechsel während des Prozesses:
    Nein
    Wurde die Umsetzung überprüft?
    keine Angabe
    Stand der Umsetzung:
    keine Angabe
  • Kontaktdaten

    Vorname:
    keine Angabe
    Name:
    keine Angabe
    Telefon:
    keine Angabe
    Mobil:
    keine Angabe
    E-Mail:
    keine Angabe
    Welche Rolle hatten Sie im Bürgerrat?
    keine Angabe