Zurück zur Datenbankübersicht (Karte)

Bürgerrat Klimaanpassung

(ID 499)

  • Rahmendaten

    Bundesland
    Schleswig-Holstein
    Kreisstadt:
    Pinneberg, Stadt

    Herkunft des Eintrags:
    Eigenrecherche
    Name des Verfahrens:
    Bürgerrat Klimaanpassung
    Art des Verfahrens:
    Bürgerrat
    Thema:
    Klimaschutz
    Fragestellung:
    keine Angabe
    Schlagworte:
    Pinneberg, Bürgerrat, Klima, Klimaschutz, Klimawandel, Klimaanpassung, Klimafolgenanpassung, Wasserwirtschaft
    Themenfelder:
    Klima
    Gebietskörperschaftübergreifend?
    Nein
    Gebietskörperschaftsintern?
    Ja
    Beteiligte Orte:
    Pinneberg
    Beginn des Bürgerrats:
    09.2026
    Ende des Bürgerrats:
    09.2026
    Anzahl der Teilnehmenden:
    33
    Politische Ebene:
    Kommunal
    Aktueller Status:
    In Planung
    Auftraggeber des Verfahrens:
    Stadt Pinneberg
    Durchführende Akteure:
    Gesellschaft für Klima und Demokratie, Mehr Demokratie
    Links zu den durchführenden Akteuren:
    https://klima-und-demokratie.de, https://mehr-demokratie.de
    Art der Akteure:
    Nicht-gewinnorientiert
    Offizieller Kontakt für den Bürgerrat:
    Gesellschaft für Klima und Demokratie
    Sina Trölenberg
    Greifswalder Str. 4
    10405 Berlin
    Tel. +49 (0) 30 92250919
    E-Mail: sina.troelenberg@klima-und-demokratie.de
    Rechtliche Grundlage:
    Einsetzungsbeschluss des Gemeinderates,Landtages oder Bundestages
    Verstetigung:
    Einmalig

    Ziel und Zweck des Verfahrens:
    Entwicklung von Empfehlungen zum lokalen Klimaschutz
    Überblick über das Verfahren:
    Die südschleswigsche Kreisstadt Pinnberg ist Teil des Modellprojekts "Klima trifft Kommune", in der ein Bürgerrat mit anschließendem Bürgerentscheid durchgeführt wird. Das hat die Ratsversammlung der Stadt am 10. Oktober 2024 mit 23 : 16 Stimmen beschlossen.

    Die Losversammlung findet im September 2026 statt. Die 33 Mitglieder des Bürgerrates werden per Losverfahren aus der Bevölkerung ermittelt. Das Losverfahren beginnt Ende April 2026. Hierbei werden 1.500 Einwohnerinnen und Einwohner von Pinneberg zufällig aus dem Einwohnermelderegister ausgelost und zum Bürgerrat eingeladen.

    Inhaltlich wird es um das Thema Klimafolgenanpassung mit einem Schwerpunkt auf Wassermanagement gehen. Nach Anhörungen von Fachleuten und umfassenden Diskussionen in mehreren Sitzungen wird der Bürgerrat Empfehlungen für diese Themenbereiche erarbeiten. Ob diese umgesetzt werden, entscheidet schließlich die gesamte Pinneberger Bevölkerung in einem so genannten Ratsreferendum. Alle Bürger sind hierbei aufgerufen, an der Urne über einen Teil der Empfehlungen (max. 3 - 5 Abstimmungsfragen) des Bürgerrates abzustimmen. Das Ergebnis ist bindend.

    Das Verfahren des Bürgerrates wird vom Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal bzgl. die Einhaltung der Qualitätsstandards für geloste Bürgerbeteiligung überprüft und bewertet.

    Klima trifft Kommune

    „Klima trifft Kommune“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Mehr Demokratie und der Gesellschaft für Klima und Demokratie. Mit der Durchführung der Bürgerräte und der Organisation der fachlichen Impulse ist die Berliner Energieagentur beauftragt, die auch den bezirklichen Klimarat koordiniert.

    Die Robert Bosch Stiftung und die Deutsche Postcode Lotterie finanzieren das Projekt. Gemeinsames Ziel ist es, die Bevölkerung an konkreten politischen Entscheidungen stärker zu beteiligen und Demokratie erlebbar zu machen.
    Verbindung zu anderen Beteiligungsprozessen:
    Ratsbürgerentscheid über Empfehlungen des Bürgerrates
    Besonderheiten des Verfahrens und sonstige Anmerkungen:
    Am 4. Juni 2025 wurde das Projekt "Klima trifft Kommune" vom Deutschen Städte- und Gemeindebund und der Initiative "Re:Form" mit dem "Bewährt vor Ort"-Siegel ausgezeichnet. Das Projekt mache Kommunen resilienter für den Klimaschutz, indem Bürgerinnen und Bürger früh in Entscheidungsprozesse eingebunden würden, Lösungen für Klimaziele entwickelten und gleichzeitig das Vertrauen in die Demokratie stärkten.

    Mit dem Siegel „Bewährt vor Ort“ werden erfolgreich erprobte Veränderungen der Verwaltungspraxis, ihrer Regeln ebenso wie Projekte ausgezeichnet, die gemeinsam von einer Verwaltungseinheit und einer gemeinnützigen Organisation umgesetzt wurden. Eine überparteiliche Jury aus Verwaltungspraktikerinnen und -praktikern hat 2025 zum zweiten Mal wegweisende kommunale Innovationen gewürdigt. Insgesamt wurden 29 Projekte in vier Themenbereichen ausgezeichnet.
  • Planung und Durchführung

    Art des Losverfahrens:
    Stratifiziertes Losverfahren
    Auswahlkriterien beim Losverfahren:
    Alter
    Geschlecht
    Wohnort
    Bildungsabschluss
    Datenbasis für das Losverfahren:
    Einwohnermelderegister
    Gab es nicht-geloste Teilnehmende?
    Nein
    Wie wurden die ausgelosten Personen kontaktiert?
    Postalisch
    Anzahl Einladungen:
    1500
    Anzahl positiver Rückmeldungen:
    keine Angabe
    Quote positiver Rückmeldungen in Prozent:
    keine Angabe
    Gab es eine finanzielle Entschädigung für die Teilnehmenden?
    Ja
    Betrag der Zahlung pro Teilnehmenden:
    keine Angabe
    Unterstützung der Teilnahme:
    keine Angabe

    Kosten:
    keine Angabe
    Herkunft der Finanzierung:
    Robert Bosch Stiftung, Deutsche Postcode Lotterie

    Datum des Beschlusses:
    10.10.2024
    Prozessdesign: Einbezug von Stakeholdern (Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung):
    keine Angabe
    Prozessdesign: : Politische Mandatsträger:innen (Exekutive, Legislative):
    keine Angabe

    Art der Sitzungen:
    keine Angabe
    Drop-Outs:
    keine Angabe
    Optional: Angebotene Plattformen:
    keine Angabe
    Anzahl der Sitzungstage:
    keine Angabe
    Art der Kleingruppen:
    keine Angabe
    Wurde eine Facilitation-Methode angewandt?
    keine Angabe
    Angewendete Methoden:
    keine Angabe
    Gesamtdauer der Sitzungen in Stunden:
    keine Angabe
    Anzahl der Panel:
    keine Angabe

    Einbezug von externer Expertise:
    keine Angabe
    Einbezug von externer lokaler Expertise:
    keine Angabe
    Gesamtumfang des externen Inputs:
    keine Angabe
    Hintergrund der Expert:innen:
    keine Angabe

    Welche Begleitgremien gab es zum Bürgerratsprozess?
    keine Angabe
    Perspektiven in den Begleitgremien:
    keine Angabe
    Rolle der Begleitgremien:
    keine Angabe

    Wurde Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    Ja
    Umfang und Art der Öffentlichkeitsarbeit:
    Internetseite, Pressemitteilungen
    Wer hat die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt?
    BürgerBegehren Klimaschutz, Stadt Pinneberg
  • Ergebnisse und Wirkung

    Wurde der Bürgerrat evaluiert?
    Ja: externe Evaluation
    Art der Evaluation:
    Begleitende u. bilanzierende Evaluation
    Methodik der Evaluation
    Teilnehmende Beobachtung, Teilnehmendenbefragung
    Herausforderungen:
    keine Angabe
    Lernerfahrungen für zukünftige Verfahren:
    keine Angabe
    Gab es eine Begleitforschung?
    Nein

    Anzahl der vom Bürgerrat erarbeiteten Empfehlungen für die Politik:
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen übergeben worden?
    keine Angabe
    Sind die Empfehlungen publiziert worden?
    keine Angabe
    Wurden die Empfehlungen mit den Adressaten diskutiert?
    keine Angabe

    Legislative Beratung:
    keine Angabe
    Gab es eine Stellungnahme zu den Empfehlungen?
    keine Angabe
    Legislative Beschlüsse:
    keine Angabe
    Exekutive Beschlüsse:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Legislative:
    keine Angabe
    Politische Mehrheitsverhältnisse der Exekutive:
    Parteilos
    Regierungswechsel während des Prozesses:
    Nein
    Wurde die Umsetzung überprüft?
    keine Angabe
    Stand der Umsetzung:
    keine Angabe
  • Kontaktdaten

    Vorname:
    keine Angabe
    Name:
    keine Angabe
    Telefon:
    keine Angabe
    Mobil:
    keine Angabe
    E-Mail:
    keine Angabe
    Welche Rolle hatten Sie im Bürgerrat?
    keine Angabe